08. April 2019

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Blitzermarathon mit Innenminister Herrmann

Die Bayerische Polizei hat 10.821 Geschwindigkeitssünder beim siebten Bayerischen 24-Stunden-Blitzmarathon vom 3. April, 6 Uhr, bis zum 4. April 2019, 6 Uhr, erwischt - trotz Vorankündigung und Tage zuvor veröffentlichter Messstellen (Blitzmarathon 2018: 8.466 Geschwindigkeitsverstöße).

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Ronald Kraus, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Mess- und Eichwesen, hatten sich an einer Kontrollstelle in München selbst ein Bild vom Blitzmarathon gemacht. Herrmann appellierte an alle Verkehrsteilnehmer: "Bitte halten Sie sich unbedingt immer an die Geschwindigkeitslimits und nehmen Sie im Zweifel lieber den Fuß vom Gas. Rasen ist kein Kavaliersdelikt."

Kraus „kontrollierte“ vor Ort, ob der Minister die Messgeräte richtig verwendet. „Alle Messgeräte sind von unseren Kolleginnen und Kollegen geeicht“, erklärte er im Gespräch dem Minister. Nach Herrmanns Worten nehmen die Kontrollexperten der Bayerischen Polizei beim Blitzmarathon besonders Unfallschwerpunkte auf Landstraßen und Abschnitte ins Visier, auf denen oft zu schnell gefahren wird. Dabei setzt die Polizei auf modernste Messtechnik, zum Beispiel spezielle Lasermesspistolen und hochpräzise digitale Messgeräte.

Der 24-Stunden-Blitzmarathon war Teil des europaweiten 'Speedmarathons', der vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk 'TISPOL' koordiniert wurde. Auch andere Bundesländer beteiligten sich daran. Über Geschwindigkeitsverstöße hinaus wurden bei den Kontrollen in Bayern mehr als 1.350 weitere Delikte festgestellt, beispielsweise aufgrund verkehrsunsicherer Fahrzeuge oder wegen unter Drogen stehender Fahrer.

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