20. Oktober 2020

Gespräch mit Bremer dbb-Landesvorsitzenden

  • von links: Jürgen Köster, Ronald Kraus

Anlässlich seines Besuches in Bremerhaven traf der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Mess-und Eichwesen, Ronald Kraus, den Vorsitzenden des dbb Bremens, Jürgen Köster, zu einem Gespräch. Kraus überbrachte die besten Grüße vom Bremer BTE-Landesvorsitzenden Philipp Dreyer und gratulierte im Namen des Bundesvorstandes zum 70-jähriges Bestehen des dbb Bremens.

Kraus ließ sich von Köster, der gleichzeitig auch Mitglied der Tarifkommission des dbb ist, aus erster Hand über die anstehenden Tarifverhandlungen zwischen dbb Tarifunion auf der einen Seite und dem Bund und den Kommunen auf der anderen Seite berichten. Beide waren sich einig, dass das Arbeitergeberangebot sehr enttäuschend sei. „Die angebotenen Lohnsteigerungen sind respektlos und die Laufzeit ist zu lang“, so Kraus. „Zudem verbergen sich im Angebot zahlreiche Verschlechterungen“, erläuterte Köster. So wollten die Arbeitgeber die Eingruppierungsgrundlagen so verändern, dass künftig Herabstufungen von Beschäftigten möglich sind. Ausführlich erläuterte Kraus den Unmut der Beschäftigten im Eichwesen über die veraltete und nicht mehr zeitgemäße Entgeltordnung. „Hier muss In der nächsten Tarifrunde unbedingt etwas getan werden, denn manche aufgeführten Messgeräte gibt es nur noch im Museum“, bat Kraus um Unterstützung.

Ein weiteres Thema war die Corona-Pandemie. Der BTE-Bundesvorsitzende wies daraufhin, dass die Pandemie nicht zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft im öffentlichen Dienst führen darf. „Tankstellen können nicht in Home-Office geeicht werden“, so Kraus.

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